KollegKurse

 

Thema

Termin

Referent

Methoden der Erwachsenenbildung

1.–3. Juni 2010

Monika Riwar

Seelsorge, Beratung, Psychologie

5. bis 7. Juli 2010

Wilfried Veeser

Heilen, Heilserwartungen und das ewige Heil

15.–17. Okt. 2010

Wilfried Veeser, Hansjörg Hemminger

Muss Gemeinschafts-/Gemeindearbeit gelingen?

27.–29. Okt. 2010

Dr. Reiner Knieling

 

 

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Methoden der Erwachsenenbildung

Sitzungen brauchen eine klare Struktur mit definiertem Anfang und Ende. Doch in
Situationen, in denen man Inhalte im Team, ein neues Projekt im Mitarbeiterkreis oder eine Konfliktsituation im Vorstand erarbeiten will, sind offenere Formen gefragt. Hier braucht es prozessorientierte Moderation.

Auch die Gestaltung eines Mitgliederabends oder einer Gemeindeversammlung kann mit
Ansätzen aus der Erwachsenenbildung verblüffende Ergebnisse hervorbringen und so die
gemeinsame Arbeit bereichern und fördern.

Der Moderator braucht Kenntnis erwachsenbildnerischer Methoden, die Fähigkeit, erfah-
rungsorientiert oder prozessorientiert mit einer Gruppe zu arbeiten. Metaplan, Flipchart und alles, was zu einem Moderatorenkoffer gehört, leisten hier nützliche Dienste.

Vor allem braucht es Vertrauen in die Anwesenden, dass sie ihre Kompetenzen in einer guten Atmosphäre einbringen und miteinander Lösungen finden, auf die Mitarbeitenden oder der Hauptamtliche für sich alleine nicht gekommen wären.

Im Seminar erlernen die Teilnehmer Grundkenntnisse
■ der erfahrungs- und prozessorientierten Moderation
■ der erwachsenengerechten Präsentation von Themen in Vorträgen oder bei Schulungen
■ im Umgang mit Medien in der Erwachsenenbildung

 

Referentin: Referentin: Monika Riwar, Oberägri/Schweiz; ist ev.-ref. Pfarrerin, Supervisorin und eidgenössisch geprüfte Erwachsenenbildnerin. Für das bcb (Bildungszentrum für
christliche Begleitung) arbeitet sie als Fachreferentin und Supervisorin. Neben ihrer
Ausbildungstätigkeit hält sie Seminare und Vorträge in Gemeinden und Organisationen
und führt eine eigene Beratungspraxis.

Termin:
1.–3. Juni 2010
Ort: Freizeitheim Hohenböken, Bookholzberg, Ammerweg 15, 27777 Ganderkesee
Preis: Kursgebühren, Material: 80 Euro; Zimmer und Verpflegung: 75 Euro (EZ + 15 Euro)

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Seelsorge, Beratung, Psychologie

Wer selbst von psychischen Problemen betroffen ist, tut sich oft schwer bei der Wahl der Hilfe. Ebenso geht es Angehörigen. Manchmal steht auch die Angst im Hintergrund, durch „psychologische“ oder gar „psychiatrische“ Hilfe ein negatives Etikett angeklebt zu bekommen: „Schau, die war in der Psych …“. Beinbrüche, Darmprobleme oder Rückenschmerzen – damit kann man sich in Gemeinden zeigen. Aber Depressionen, lähmende Ängste oder einengende Zwänge gehen vermeintlich niemanden etwas an.

In diesem Seminar werden u.a. folgende Fragen behandelt:
■ Seelsorge, Beratung, Psychotherapie, Psychiatrie – Hinweise zur Definition.
Wie kann man sie unterscheiden? Was können sie leisten?
■ Psychische Störungen – Überblick. Wie kann man sie erkennen? Heilmethoden.
Warum helfen/wirken Medikamente?
■ Der Glaube an Gott - Wie Hoffnung heilen kann.
■ Betroffene Schwestern und Brüder – Wie gehen wir als Haupt- und Nebenamtliche mit ihnen in den Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden um?
■ Seelsorgerliche Hinweise.

Referent: Referent: Pfarrer Wilfried Veeser, seit 22 Jahren in der Ausbildung von Seelsorgern und Lebensberatern sowie in eigener Praxis für Psychotherapie (HPG), Supervision und Coaching tätig.
Termin: 5. bis 7. Juli 2010
Ort: Haus Saron, Freizeit- und Erholungszentrum des Süddeutschen Gemeinschafts-
verbandes, Saronweg 31–33; 7218 Wildberg/Schwarzwald
Preis: Kursgebühren, Material: 80 Euro; Zimmer, Verpflegung: 85 Euro (EZ + 15 Euro)

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Heilen, Heilungserwartungen und das ewige Heil

Das Seminar setzt sich mit esoterischen Formen des Heilens auseinander und nimmt biblische
und christlich gebotene Wege im Umgang mit Heilung in den Blick. Die Referenten repräsentieren langjährige weltanschauliche Beobachtungen und Erfahrungen auf dem Markt esoterischer Möglichkeiten einerseits und Erfahrungen im biblisch fundierten und seelsorgerlichen Umgang bei Krankheit, psychischen Konflikten und Lebensproblemen andererseits. Zum Abschluss des Seminars wird ein Segnungs- und Heilungsgottesdienst gefeiert, der exemplarisch zeigt, wie solch ein Gottesdienst theologisch und seelsorgerlich verantwortlich gestaltet werden kann.

Im Seminar werden u.a. folgende Fragen behandelt:
■ Wie unterscheiden sich christliche Heilungs- und Segnungsgottesdienste von Ansätzen der
Geistheiler oder „wissenschaftlicher“ Experimente, mit denen die Effekte des Gebets nachge-
wiesen werden sollen?
■ Wie wird man in Gemeinden dem Zusammenhang zwischen Heil und Heilung gerecht? Wie
gestalten wir das Gebet um Heilung nach Jakobus 5?
■ Wie können wir die Heilungen Jesu wieder als Vorzeichen des Reiches Gottes begreifen ohne in den Druck zu geraten: Wer richtig glaubt, wird auch gesund?
■ Wie gewinnen wir den biblischen Realismus in die Praxis unserer Gemeindearbeit zurück?
■ Wie schaffen wir es, die Spannung zwischen möglicher Heilungserfahrung und dem nicht
erhörten Gebet auszuhalten?

Referenten: Pfarrer Wilfried Veeser (s.o.) und Hansjörg Hemminger. Er hat Biologie und Psychologie studiert, ist Verhaltenswissenschaftler und Spezialist für Sekten und religiöse Sondergruppen, seit 19997 Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
Termin: 15.–17. Oktober 2010
Ort: CVJM-Familienferienstätte Huberhaus, Mühlental 2, 38855 Wernigerode
Preise: Kursgebühren, Material: 80 Euro; Zimmer, Verpflegung: 80 Euro (EZ + 22 Euro)
 

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Muss Gemeinschafts-/Gemeindearbeit gelingen?

Hauptamtlicher Dienst zwischen Verheißung, Ideal und Realität

Das Seminar bietet Raum für glückliche Erfahrungen und für Enttäuschungen, für Trauer und
für Hoffnung: Wir werden Bewertungsmaßstäbe für Gelingen und Scheitern überprüfen, unsere Vorstellungen von gelingender Gemeinschafts-/Gemeindearbeit konstruktiv-kritisch befragen und gemeinsam nach Quellen der Erneuerung von Glaube, Liebe und Hoffnung suchen.

Gemeinsam werden wir diskutieren, was Kriterien für Gemeinde-Gesundheit und -Krankheit sind, und vor allem, was die Gemeinde-Gesundheit erhält bzw. fördert. Wir werden fragen, welche Aufgaben wir Gott überlassen können und welche wir selbst erledigen müssen. Wir werden fragen, was zu tun und was zu lassen ist, was wir konkret verbessern können und was wir besser ertragen sollten.

Und in allem ist die Frage: Welche Rolle spielen Humor und Trauer, Gebet und Glaube? Humor und Glaube haben zum Glück oft gerade dort ihren Raum, wo noch nicht alles vollendet ist …

Referent: Reiner Knieling, Dr. theol., Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, ist Dozent an
der Evangelistenschule Johanneum und Privatdozent (Praktische Theologie) an der
Kirchlichen Hochschule, beide in Wuppertal.
Termin: 27.–29. Oktober 2010
Ort: Haus Friede, Schreppingshöhe, 345527 Hattingen
Preise: Kursgebühren, Material: 80 Euro; Zimmer, Verpflegung: 80 Euro (EZ + 20 Euro)

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